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Die Geschichte der Linde

1879 erwarb Johann Kopp die Linde von Jakob Martin Hagenlocher, der nach Amerika auswanderte. Damals war die Linde ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Bäckerei und kleiner Gaststube.

Der Sohn von Johann Kopp, Ludwig Kopp, führte den Betrieb bis zu seinem Tode im Jahre 1944 weiter. Seine Witwe, Gertrud Kopp, übernahm bis zu ihrem Tod 1955 die Verantwortung in der Linde. Sie wurde durch ihren Sohn Ernst unterstützt.

Das alte Gebäude (es stand dort, wo heute der Lindenbaum steht) brannte am 20. April 1945 bis auf die Grundmauern ab. Ernst Kopp baute unter großen Schwierigkeiten von 1945 bis 1948 das heute bestehende Gebäude (damals war allerdings ein großer Teil noch Scheune) auf. Zusammen mit seiner Frau Gertrud, geborene Binder, führte er die Linde nach dem Tod seiner Mutter als Landwirtschaftlichen Betrieb mit Gasthaus weiter.

Im Jahre 1968 entschieden sich Gertrud und Ernst Kopp dazu, die Landwirtschaft aufzugeben und sich nur noch auf den gastwirtschaftlichen Bereich zu konzentrieren. Im Zuge dieser Entscheidung wurde im gleichen Jahr ein großer Umbau durchgeführt. Die Scheune wurde zu einem großen Speisesaal umgebaut und die Hotelzimmer im ersten Stock renoviert. Ernst Kopp stand hinter der Theke und seine Frau zeigte sich in der Küche verantwortlich.

Als dann im Jahre 1971 die Tochter von Gertrud und Ernst Kopp, Ingrid, mit ihrem Mann Gustav Willms nach Affstätt kam, veränderten sich wiederum einige Dinge. Es wurde nun an allen Öffnungstagen warm gekocht (vorher wurde dies nur an Sonn- und Montagen getan, an den anderen Tagen gab es kalte Vesper) und auch das Speisenangebot wurde im Laufe der Zeit ergänzt und verändert.

Im Jahre 1980 übernahmen dann Ingrid und Gustav Willms die Linde in Affstätt und Gertrud und Ernst Kopp gingen in den verdienten Ruhestand. Der Generationenwechsel wurde durch einige bauliche Veränderungen sichtbar. Der Speisesaal wurde zugunsten der Küche verkleinert. Die Küche gewann an Größe und man konnte moderne Kühlräume einrichten. Aus dem einfachen Landgasthof wurde ein beliebtes Feinschmeckerlokal mit umfangreicher Speisenkarte, Fischbecken mit lebendigen Fischen und ansprechendem Interieur.

1996 wurde der Lindenbaum zum Naturdenkmal.

Im Oktober 2002 wurde nun ein weiterer Generationswechsel vollzogen, Ingo Willms übernimmt das Traditionsgasthaus von seinen Eltern. Und auch diesmal ist der Wechsel deutlich zu sehen. In einem 5-wöchigen Umbau wurden die Gasträume aufwendig renoviert und auch die Speisenkarte wurde neu gestaltet. Das Motto “Tradition trifft Innovation” wird deutlich in der Verwendung traditioneller Elemente wie Holzfußboden, Buntglasfenster, die mit modernen Elementen wie Lichtsegel, einer geschweißten Stahltheke und klaren Fenstern, kombiniert wurden. Die Speisenkarte bietet weiterhin die traditionellen Gerichte wie Rostbraten oder Herrenberger Leibgericht wird jedoch durch kulinarische Empfehlungen und saisonale Spezialitäten, ergänzt.

Musik und Licht werden deutlicher im Vordergrund stehen, als bei den vier Generationen vorher. Die Linde – ein “Wohlfühl-Ort”.

 

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Mittwoch bis Samstag ab 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertage 11.30 bis 14.00 Uhr und ab 18.00 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/3 vom 22. Januar 2005 [mehr…..]

„Was für Hollywood der Oscar ist für Konstanz die Ingrid“, sagte Dieter Wäschle, als die fünf, vom Künstler Peter Lenk aus Bodman geschaffene kleinen „Ingrids“ und die Urkunden übergeben wurden. Für „Ingrid“ stand die schwäbische Gastronomin Ingrid Willms von der „Linde“ in Herrenberg-Affstätt Modell.

DIE LINDE Gasthaus . Lindengärtle
Kuppinger Straße 14 . 71083 Herrenberg-Affstätt
Telefon 07032.31670 . E-Mail info@dielin.de
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